Aufruf des aka_muc: Tanzt, tanzt…

Nach außen gibt sich München als „Weltstadt mit Herz“. Die Fußgängerzone und der Marienplatz als Aushängeschilder präsentieren sich als Shoppingparadies, in dem niemand Angst um seine Handtasche haben muss und in der sich um Ordnung und Sauberkeit stets bemüht wird. Selbst die Straßenmusiker_innen werden gecastet und den Latte Macchiato für 5 Euro in den Cafés scheint sich hier jede­_r leisten zu können.

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Aufruf der antifa nt: Love Hate City

Wenn wir uns als radikale, antikapitalistische Linke in unseren Kämpfen auf städtische Räume beziehen – sei es indem wir gegen Verdrängungen kämpfen, sei es indem wir uns die Stadt offensiv aneignen – dürfen wir nicht den Fehler machen, die „Stadt“ als Gegenstand unabhängig von historischen gesellschaftlichen Verhältnissen, Ökonomie, Geschlechterordnungen und Politik zu verstehen.

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Aufruf des Antisexistischen Aktionsbündnis München: Tanzt, tanzt…

Du läufst die Straße entlang, und die Blicke, die dich treffen, packen dich in Schubladen.Du bist „Frau“, du bist „Mann“, du bist „Deutsch“, du bist „Ausländer“, du bist „schwul“, du bist „lesbisch“, du bist „heterosexuell“, du bist „normal“.

Diese Kategorisierungen erfolgen bei zwischenmenschlichen Interaktionen bewusst und unbewusst. Damit einher gehen Erwartungen an und Vorstellungen von den Rollen, die dir zugewiesen werden.

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Bündnis-Aufruf: Stadt für Alle – Alles für Alle!

Am Abend des 30. Aprils wollen wir unter dem Motto „Stadt für Alle – Alles für Alle“ mit einer antikapitalistischen Demonstration durch München ziehen. Es geht uns dabei um eine kollektive (Wieder-) Aneignung des städtischen Raums, der in kapitalistischen Gesellschaften immer Menschen ausschließt, an den Rand drängt und unsichtbar macht. Mit der Wahl des Datums stellen wir uns bewusst in den Kontext der 1. Mai – Demonstrationen, wollen uns aber gleichzeitig dem dort zelebrierten Arbeitsethos entziehen und eine antikapitalistische Perspektive jenseits von Lohnarbeit aufzeigen.

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Aufruf zum „Rote Flora bleibt!“-Soliblock: Squat the World

In einer Epoche, die nichts mehr ist als eine vulgäre Maskerade mit einem Parfum von Illusionen, schaffen wir uns Nischen in der tristen, grauen, trostlosen Routine unter industriegrauem Himmel. In einer Gegenwart von Zynismus und Verachtung. Gegen den Raub unseres Lebens, zwischen Stress am Morgen und Angst am Abend, schaffen wir uns diese Orte durch Aneignung von leerstehenden, brachliegenden Gebäuden und Plätzen. Als Angriff auf diese traurige, immer wiederkehrende Normalität von Banken, Shoppingmeilen, Werbeplakaten, Luxus-Lofts, Polizeigebäuden, Bullen, Grenzen…

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